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Engagement-Botschafter*innen 2017 ernannt

Von: Br

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend Dr. Ralf Kleindiek und Carola Schaaf-Derichs vom SprecherInnenrat des Bundesnetzwerks Bürgerschaftliches Engagement (BBE) haben heute (Montag, 24. April 2017) die Engagement-Botschafterinnen und Botschafter 2017 ernannt, die durch ihr beispielhaftes Tun ein Jahr lang für bürgerschaftliches Engagement werben werden:

  • Farsaneh Samadi von der Initiative Mehrsprachigkeit e.V.,
  • Nana Schön von Jugend hackt,
  • Elena Tzara von der Initiative Foodsharing e.V. und
  • Jan Duensing von Feiner Fußball.

„Ich gratuliere unseren diesjährigen Engagement-Botschafterinnen und dem Sonderbotschafter. Sie stehen für das bundesweit herausragende Engagement. Als Botschafter machen Sie ab heute den Wert und die Vielfalt von Engagement in Deutschland sichtbarer. Es ist wichtig, Ihre - und die enorme Leistung aller Engagierten - ins Licht der Öffentlichkeit zu rücken“, sagte Staatssekretär Dr. Ralf Kleindiek bei der feierlichen Ernennung.

Carola Schaaf-Derichs fügt hinzu: „Überall im Alltag geht es um zivilgesellschaftliche Haltungen, auf deren verlässlicher Grundlage erst eine stabile Demokratie erblühen kann. Unsere Engagement-Botschafterinnen und –Botschafter zeigen mit ihrem Tun vorbildhaft, wie es funktioniert.“

Die Engagement-Botschafterinnen und –Botschafter 2017 sind mit ihrem persönlichen, individuellen Einsatz motivierende Vorbilder und zeigen zugleich verschiedenste Möglichkeiten im Bereich des Ehrenamts. Durch ihre Auftritte – u.a. im Rahmen der vom BBE organisierten Woche des bürgerschaftlichen Engagements – stärken sie die öffentliche Anerkennung und Wertschätzung von freiwilligem Engagement.

Mehr über die Engagement-Botschafterinnen und -Botschafter 2017:

  • Farsaneh Samadi von der Initiative Mehrsprachigkeit, Lübeck„Sprache ist ein Geschenk!“ sagt Farsaneh Samadi. Sie ist Mitbegründerin des Vereins Initiative Mehrsprachigkeit e.V., dessen Projekte Kunst, Literatur und Mehrsprachigkeit verbinden und damit Kindern einen emotional-ästhetischen Zugang zur schriftsprachlichen Welt ermöglichen. Die Initiative möchte Eltern darin bestärken, ihren Kindern auch in ihrer Familiensprache Geschichten vorzulesen oder zu erzählen und zu Hause lesende Vorbilder zu sein.
  • Nana Schön von Jugend hackt, BerlinJugend hackt ist ein Programm zur Förderung des Programmiernachwuchses im deutschsprachigen Raum und Träger des Deutschen Engagementpreises 2017. „Mit Code die Welt verbessern“ ist sein Motto. Gemeinsam mit Gleichgesinnten tüfteln die Teilnehmer und Teilnehmerinnen mithilfe von Open Data an Prototypen, digitalen Werkzeugen und Konzepten für ihre Vision einer besseren Gesellschaft. Dabei werden sie von ehrenamtlichen, technisch versierten Mentoren und Mentorinnen wie Nana Schön begleitet. „Wir müssen sicherstellen, dass alle Kinder Zugang zu digitaler Bildung haben. Das darf nicht vom Geldbeutel der Eltern abhängen“, sagt sie.
  • Elena Tzara von der Initiative Foodsharing, KölnElena Tzara ist Gründungsmitglied von Foodsharing, langjähriges Mitglied des bundesweiten Orgateams und jetzt des Vorstandes. Foodsharing ist eine 2012 entstandene Initiative gegen Lebensmittelverschwendung, die Lebensmittel "rettet", die man ansonsten weggeworfen hätte. Durch über 200.000 registrierte NutzerInnen in Deutschland, Österreich und der Schweiz und über 25.000 freiwillige Foodsaver ist die Initiative mittlerweile zu einer internationalen Bewegung geworden, die bisher mehr als 7,8 Millionen Kilogramm Lebensmittel „gerettet“ hat. „Ich wünsche mir eine Gesellschaft in der Geld, Macht, und der eigene Vorteil eine untergeordnete Rolle spielen, und in der stattdessen ein rücksichtsvolles und nachhaltiges Verhalten viel mehr Anerkennung bekommt“, so Elena Tzara.
  • Jan Duensing von Feiner Fußball, DresdenJan Duensing ist Mitbegründer der Initiative Feiner Fußball, die seit Anfang 2016 offiziell unter dem Dach des "Gerede - homo, bi und trans e.V." in Dresden besteht. Dort engagiert er sich gegen Homo-, Bi- und Transfeindlichkeit im Fußball. „Da ich nie die Möglichkeit gefunden habe, mich zu outen, war es mir ein wichtiges Anliegen, in diesem Sport zu einem Klima der Akzeptanz und des Miteinanders ohne Vorurteile beizutragen“, so Jan Duensing.

Seit 2004 würdigt das Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement (BBE) die Arbeit der inzwischen knapp 31 Millionen freiwillig Engagierten in Deutschland. Das vom Bundesministerium für Familie, Frauen, Senioren und Jugend geförderte BBE ist ein Zusammenschluss von Akteuren und Akteurinnen aus Bürgergesellschaft, Staat und Wirtschaft.

Weitere Informationen unter www.engagement-macht-stark.de/aktionswoche/botschafterinnen.



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