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Beiträge zum Thema Bürgerschaftliches Engagement und Geflüchtete

Von: Br

Bürgerschaftliches Engagement für geflüchtete Menschen im ländlichen Raum
Besonderheiten beim ehrenamtlichen Engagement für geflüchtete Menschen im ländlichen Raum behandelt Dr. Jürgen Schumacher, Soziologe und Geschäftsführer bei der INBAS-Sozialforschung GmbH in Frankfurt am Main. Empirische Grundlage des Beitrags sind mehr als 150 qualitative Interviews mit hauptamtlichen KoordinatorInnen und Ehrenamtlichen, die im Rahmen der vom Bundesministerium des Inneren geförderten Studie »Kooperation von Haupt- und Ehrenamtlichen in der Arbeit mit geflüchteten Menschen" durchgeführt wurden, darunter eine Reihe von Interviews mit AkteurInnen aus ländlichen Räumen. Das ermöglicht es, besondere Herausforderungen und erprobte Lösungsstrategien zu skizzieren. Sein Fazit: "Es ist angesichts der geschilderten Herausforderungen alles andere als einfach, Geflüchtete für ein Leben auf dem Lande und die Alteingesessenen dort für ein Zusammenleben mit Geflüchteten zu gewinnen. Die Entwicklungschancen jedoch, die eröffnet werden, wenn dies gelingt, rechtfertigen es auf jeden Fall, den Versuch zu wagen." Beitrag von Dr. Jürgen Schumacher als PDF.

Ankommen durch Engagement
Erfahrungen mit dem Engagement von Geflüchteten im Modellprojekt "Teilhabe durch Engagement« behandelt Annette Wallentin, Leiterin des Modellprojekts »Teilhabe durch Engagement" für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa e.V.). An bundesweit zehn Standorten werden dabei von Freiwilligenagenturen Wege erprobt, wie geflüchtete Menschen einen Zugang zu eigenem freiwilligen Engagement finden können, um im gemeinsamen Aktivsein mit anderen Freiwilligen vor Ort ein neues Zuhause zu finden. Wallentin skizziert die besonderen Erfahrungen und Herausforderungen an den drei Standorten, die sich im ländlichen Raum befinden.
Beitrag von Annette Wallentin als PDF.

Nachhaltige Integration Geflüchteter in unsere Arbeitswelt
Die nachhaltige Integration geflüchteter Menschen in unsere Arbeitswelt auch im ländlichen Raum erörtert Christoph Zeckra, Public Affairs & Community Engagement (Generali Deutschland) und Themenpate im Themenfeld "Engagement von und für geflüchtete Menschen" des BBE. Möglich ist die Bewältigung dieser Aufgabe für ihn nur durch echte und verbindende Kooperation verschiedener AkteurInnen aus unterschiedlichen Sektoren. Am Beispiel von "The Human Safety Net" zeigt er die Potenziale und Chancen solch einer Ko-Produktion auf. Darin kooperieren Fachkräfte aus Unternehmen, lokalen Initiativen, Kammern, Jobcenter, Stadt und Kommune, Migrantenorganisationen und vielen anderen Kooperationspartnern, um geflüchtete Menschen beim Verfolgen einer eigenen kreativen unternehmerischen Perspektive zu unterstützen.
Beitrag von Christoph Zeckra als PDF.

(Quellen: Bundesnetzwerk Bürgerschaftliches Engagement)



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