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Der Freiwilligendienst aller Generationen (FDaG) im Überblick

Was ist ein Freiwilligendienst aller Generationen (FDaG)?

Der Freiwilligendienst aller Generationen ist eine besondere Form des freiwilligen Engagements und durch bestimmte Rahmenbedingungen gekennzeichnet. Mindestens sechs Monate arbeitet der oder die FreiwilligdienstlerIn aller Generationen mit festgelegtem Stundenumfang (wöchentlich zwischen 8-20 Stunden) in einer gemeinnützigen Einrichtung mit. Den wöchentlichen Umfang des Engagements, die zeitliche Dauer sowie die genauen Aufgaben vereinbart der/die FreiwilligendienstlerIn schriftlich mit der Einrichtung.

Die Rahmenbedingungen des FdaG im Überblick:

  • schriftliche Vereinbarung über Dauer, Umfang und Aufgabenbereiche
  • gesetzl. Unfallversicherung
  • Haftpflichtversicherung durch den Träger
  • Qualifizierungsangebot von 30 Stunden pro Halbjahr
  • Kontinuierliche Begleitung während der Tätigkeit
  • Engagement- und Kompetenznachweis nach Beendigung der Tätigkeit

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Wer kann einen FDaG machen?

Grundsätzlich jede Person, die über 16 Jahre alt ist und sich mit 8-20 Wochenstunden mindestens sechs Monate in einer gemeinnützigen Einrichtung freiwillig engagieren will. Ist dies gegeben, so muss sich nur noch eine für den Freiwilligen passende Einrichtung finden. Unterstützung bei der Suche bieten unter anderem lokale Freiwilligenagenturen/-foren. Hat man bereits eine bestimmte Einrichtung im Sinn, so lohnt auch die direkte Nachfrage.

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Was bietet mir ein Freiwilligendienst aller Generationen?

Er bietet Ihnen die Möglichkeit, sich für eine bestimmte Zeit unter klaren Rahmenbedingungen freiwillig zu engagieren. Für einen definierten Zeitraum stellen Sie Ihre Fähigkeiten und Ihre Zeit zur Verfügung - bauen damit vielleicht ein neues Projekt auf oder unterstützen ein bestehendes. Sie setzen Ihre Kompetenzen und Ihre Zeit gemeinnützig ein und erhalten dafür von der Einrichtung pro Jahr 60 Zeitstunden Fortbildung sowie am Ende einen Kompetenz- und Engagementnachweis. Ihr gemeinnütziges Engagement ist ein Geben und Nehmen. Neben vielen positiven Erfahrungen kann es Ihnen auch persönliche und berufliche Orientierung bieten oder die sinnvolle Gestaltung einer Übergangszeit (Elternzeit, Arbeitslosigkeit, Warten auf den Studiums- oder Berufseinstieg) unterstützen.

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Wird mein Engagement finanziell vergütet?

Nein, Ihr Engagement ist unentgeltlich. Etliche Einrichtungen erstatten aber Ihren freiwillig/ehrenamtlich Mitarbeitenden die Auslagen wie z.B. Fahrtkosten, Telefongespräche, etc., zum Teil in Form von pauschalen Aufwandsentschädigungen. Neben dieser eventuellen Aufwandsentschädigung stehen Ihnen die Fortbildungen im Umfang von 30 Stunden pro Engagementhalbjahr kostenfrei zur Verfügung.

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Wo kann ich in Schleswig-Holstein einen Freiwilligendienst aller Generationen machen?

Fragen Sie eine gemeinnützige Einrichtung / Organisation vor Ort.  Vielleicht werden Sie auch einfach die erste Freiwilligendienstlerin/der erste Freiwilligendienstler aller Generationen in der Einrichtung Ihrer Wahl.

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