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Kampagne zum Bundesfreiwilligendienst gestartet

Am 16. Mai unterzeichneten Kristina Schröder, Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und mehrere Freiwillige symbolisch die ersten Verträge zum neuen Bundesfreiwilligendienst. Gleichzeitig startet unter dem Motto "Zeit das Richtige zu tun" eine breit angelegte Informationskampagne zum Bundesfreiwilligendienst. Sie soll Freiwillige für den am Gemeinwohl orientierten Dienst begeistern und Trägern wie Einsatzstellen Informationsmaterial an die Hand geben.

"Es freut mich außerordentlich heute die ersten Bundesfreiwilligen zu begrüßen", so Schröder. "Es war ein hartes Stück Arbeit, zeitgleich mit der Aussetzung des Wehr- und Zivildienstes den neuen Bundesfreiwilligendienst auf den Weg zu bringen. Mit ihm stärken wir die Freiwilligendienste in Deutschland und können den ohne Zweifel schmerzhaften Wegfall des Zivildienstes zumindest teilweise kompensieren."

Das Gesetz über den Bundesfreiwilligendienst ist am 3. Mai 2011 in Kraft getreten. Mit dem Bundesfreiwilligendienst will die Bundesregierung rund 35.000 Männern und Frauen pro Jahr die Möglichkeit zum Einsatz bieten. Gleichzeitig werden die Möglichkeiten des Engagements für jüngere Freiwillige ausgeweitet. Der Bundesfreiwilligendienst tritt mit dem Wegfall des Zivildienstes ab dem 1. Juli neben das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und das Freiwillige Ökologische Jahr (FÖJ). Beide Dienste werden dabei weitgehend gleich ausgestattet, gemeinsam durchgeführt und verwaltet.

"Ich habe mich dafür stark gemacht, dass die Bundesfreiwilligen künftig auch Kindergeld erhalten. Es freut mich, dass dies gelungen ist. Damit stellen wir sicher, dass kein Freiwilliger und keine Freiwillige benachteiligt wird.", betont Bundesfamilienministerin Schröder. Sie rief die Einsatzstellen dazu auf, freie Plätze zu melden und auf der offiziellen Internetseite des BFD - www.bundesfreiwilligendienst.de - einzutragen. Auf dieser neuen Internetpräsenz erfährt man alles über die Werbekampagne und die Rahmenbedingungen des neuen Bundesfreiwilligendienstes