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Fördermöglichkeiten für ehrenamtliche Tätigkeiten für und mit Geflüchteten

Das Ministerium für Inneres und Bundesangelegenheiten fördert die Kreise und kreisfreien Städte und gewährt für die haupt- und ehrenamtliche Betreuung von dezentral untergebrachten Asylsuchenden sowohl eine Betreuungskostenpauschale als auch eine Pauschale zur Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Dabei werden insbesondere die folgenden Betreuungsschwerpunkte gefördert:

  • Orientierungshilfen im neuen Wohnumfeld
  • Betreuung und Hilfestellung bei Alltagsfragen nach dem Prinzip der Hilfe zur Selbsthilfe
  • Vermittlung und Betreuung in Behördenangelegenheiten und ggf. Begleitung zu den Behörden
  • Vermittlung von Beratungsangeboten anderer Institutionen und Vereine, insbesondere Vermittlung von migrationsspezifischer Beratung
  • Begleitung bei Arztbesuchen
  • Vermittlung von Kontakten zur sprachlichen, schulischen und beruflichen Eingliederung
  • Förderung sozialer Kontakte
  • Vermittlung von Freizeitangeboten
  • Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern

Gefördert werden können zum Beispiel Aufwandsentschädigungen für tatsächlich entstandene Aufwendungen, Schulungskosten und Fahrtkosten der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer.

Fragen im Zusammenhang mit den vorstehend beschriebenen Förderungsmöglichkeiten sind bei Bedarf  an die zuständigen Kreise und kreisfreien Städte zu richten.

Im Rahmen der Landesinitiative Bürgergesellschaft gibt es verschiedene Möglichkeiten der Förderung für ehrenamtliche Vereine, Initiativen, etc. Auskunft über Fördermöglichkeiten erteilt Frau Birgit Wollesen aus dem Sozialministerium.

 


Zusätztlicher Hinweis:
Vorhof, Friederike, "Integration und Flüchtlingshilfe fördern lassen", 2. Aufl., Berlin, Januar 2017 Das Buch gibt einen Überblick von Stiftungen und Fonds in Deutschland, die Integration und Flüchtlingshilfe fördern oder sich in diesen Bereichen engagieren.

 

 

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