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Freiwilligendienst "weltwärts": 40.000ste Freiwillige

Von: Br

Den entwicklungspolitischen Freiwilligendienst "weltwärts" gibt es seit 2008. Jetzt ist mit Laura Stertenbrink aus Nordhessen die 40.000ste Freiwillige unterwegs, wobei diese Zahl alle Freiwilligen aus Deutschland sowie alle Engagierten aus Ländern des Globalen Südens berücksichtigt, die in Deutschland ihren weltwärts-Freiwilligendienst absolvieren.

Ein Freiwilligendienst ist in allen Entwicklungs- und Schwellenländer möglich, sofern die Sicherheitslage dies zulässt. Die meisten Freiwilligen (rund 45 Prozent) sind in Lateinamerika tätig, gefolgt von Afrika (rund 36 Prozent) und Asien (18 Prozent). Nur knapp 2 Prozent der Freiwilligen reisen nach Osteuropa aus.

Haupteinsatzländer sind:

  • Indien: 329 Freiwillige
  • Südafrika: 326 Freiwillige
  • Peru: 278 Freiwillige
  • Bolivien: 253 Freiwillige
  • Ghana: 219 Freiwillige

 Die Mehrheit der Freiwilligen arbeitet im Bereich Bildung (rund 39 Prozent der Freiwilligen) sowie mit Kindern und Jugendlichen (rund 35 Prozent der Freiwilligen). Darunter fallen Projekte wie Hausaufgabenbetreuung von Kindern und Jugendlichen in Heimen, Unterrichtsassistenz in ländlichen Schulen oder die Unterstützung von mobilen Schulen für Straßenkinder. Die Freiwilligen bieten aber auch Freizeitmöglichkeiten für Straßen- oder Heimkinder an. Durch Sport, Kunst oder kulturelle Aktivitäten wird insbesondere benachteiligten Kindern und Jugendlichen die Chance geboten, aktiv am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Im Umwelt- und Gesundheitsbereich werden Projekte angeboten, die Aufklärungsarbeit zum Beispiel zu den Themen Klimaschutz oder AIDS-Prävention leisten. Dies kann durch Unterrichtsprojekte, Aufklärungskampagnen oder Theaterworkshops geschehen oder indem die Freiwilligen Informationsmaterial erstellen. Auch Projekte zum Umwelt- oder Tierschutz sind möglich. Weitere Einsatzfelder sind Landwirtschaft sowie die Förderung von Menschenrechten, Demokratie und Frieden.

weltwärts ist der entwicklungspolitische Freiwilligendienst des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Menschen im Alter von 18 bis 28 Jahren können sich über den staatlich geförderten Lerndienst in Projekten in Deutschland (Süd-Nord-Komponente) sowie in Afrika, Asien, Lateinamerika, Osteuropa oder Ozeanien (Nord-Süd-Komponente) für sechs bis 24 Monaten engagieren.

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